Sabrina Salm
Was einst als lokale Form der Nachbarschaftshilfe begann, ist inzwischen zu einer Organisation mit über 300 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern gewachsen. «Wir wollen wachsen. Da kommen wir nicht drumherum», sagt Geschäftsleiterin der Kiss Reusstal-Mutschellen Daniela Gamper. Sie spricht dabei nicht nur über zusätzliche Einsätze, sondern über den weiteren Aufbau der Organisation. Gesucht werden Menschen, die koordinieren, Kontakte knüpfen und beim Aufbau neuer Strukturen mithelfen. «Wir suchen Freiwillige, die den Weg mit uns gehen wollen.»
Wie gross das Interesse an solchen Angeboten ist, zeigte sich unter anderem an der MURI26. Dort konnte sich Kiss Reusstal-Mutschellen gemeinsam mit dem Projekt FREIA, der neu geschaffenen regionalen Anlauf- und Koordinationsstelle für Gesundheitsfragen im Oberen Freiamt, präsentieren. «Für uns war das sehr spannend», sagt Gamper. Im Oberfreiamt gibt es zwar bereits eine Kiss-Organisation, in Muri selbst sei Kiss jedoch noch wenig präsent. Das möchte Kiss Reusstal-Mutschellen ändern.